Kaiserspiel

Personen: 6-99
Benötigtes Material: Schläger, Bälle
Ablauf: Bei dieser Spielform verteilen sich die Spieler jeweils auf ein Halbfeld. Bei Anpfiff des Trainers spielen alle ein Halbfeldeinzel gegen den gegenüberstehenden Spieler. Nach einer bestimmten Zeit (z.B. 3 oder 5 Minuten) wird abgepfiffen. Die Ballwechsel werden zu Ende gespielt, bei Gleichstand gewinnt der Spieler, welcher den letzten Punkt gemacht hat. Die Gewinner rücken ein Halbfeld weiter in die Gewinnerrichtung (z.B. Wand) und die Verlierer ein Halbfeld in Verliererichtung (z.B. Tribüne). Ziel ist es das Halbfeldeinzel auf dem Kaiserfeld (das äußerste Halbfeld auf der Gewinnerseite) zu gewinnen.
Variation: Man kann auch nach jeder Runde verschiedene Variationen einbauen. Beispielsweise das verbieten von speziellen Schlägen oder der Ausschluss von bestimmten Sektoren.
Empfohlen für:
Anfänger, Fortgeschrittene, Profis
Trainingseffekt:  Grundschläge, Spaß
Besonderheit: Als Spielform auch gut fürs Kinder- und Jugendtraining geeignet.

Kaiserspiel

Gewinner der Halbfeldeinzel rücken in Richtung Kaiserfeld, Verlierer in Richtung Bauernfeld.

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One thought on “Kaiserspiel

  1. Bei unseren Jugendlichen ist das Kaiserturnier sehr beliebt. Wir kombinieren es gerne auch mal mit „stinknormalem“ Schlagtraining mit Clear, Drive, Drop, kurzen Bällen am Netz etc., indem wir jede Runde eine neue Übung ansagen, die gespielt werden muss. Wenn es dabei durch das Kaiserturnier um Punkte geht, konzentrieren sich die Kids oftmals viel besser darauf, die Schläge auch wirklich dort hin zu spielen, wo sie hingehören. 😉

    Wichtig ist dabei aber, vorher genau zu definieren, was jetzt ein Fehler ist (z.B. wie weit der Clear sein muss, um als Clear durchzugehen). Anderenfalls muss man mit vielen Protesten und Rückfragen rechnen, insbesondere bei jüngeren Spielern.

    Bewährt hat sich auch, die Kids sich erst auf die Felder verteilen zu lassen und dann zu sagen, wo das Kaiserfeld ist. Dann können sich die Gruppenbesten nicht schon gleich dort hin stellen und die Schwächeren haben auch mal eine Chance vorne zu sein (zumindest in den ersten Runden). Es müssen im Anschluss aber auf jeden Fall so viele Runden gespielt werden, dass man auch vom letzten Feld bis aufs Kaiserfeld kommen kann.

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