Clear mit Netzduell

Personen: 2
Benötigtes Material: Ball, Schläger
Ablauf: Es wird mit einem langen, hohen Vorhand-Aufschlag gestartet. Danach spielen beide Spieler so lange Clear bis einer der beiden mit einem Drop das Netzduell einleitet. Fortan darf nur noch am Netz gespielt werden. Wer macht hier die meisten Punkte?
Wichtig: Die Spieler sollten schon eine gewisse grundlegende Schlagsicherheit haben. Insbesondere nach jedem Clear sollten beide sich in Richtung Zentralposition orientieren, da es ja immer sein kann, dass der nächste Schlag des Partners ein Drop ist.
Variation:
Je nach Könnensstand kann diese Übung auf dem halben oder ganzen Spielfeld ausgeführt werden.
Empfohlen für:
Anfänger, Fortgeschrittene
Trainingseffekt: Clear, Netzspiel, Lauftechnik ins Vorderfeld, Reaktion, Schlagsicherheit, Einnehmen der Zentralposition nach dem Schlag

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Dauerlauf mit Zusatzaufgabe

Personen: 2-98
Benötigtes Material: für jeden Teilnehmer 4-6 Bälle, pro Teilnehmer einen kleinen Kasten/eine kleine Matte o.ä., ggf. zusätzlich noch ein paar Markierungshütchen, Kästen, Kastenteile o.ä.
Ablauf: Mit Hilfe der kleinen Kästen wird ein Rundkurs in der Halle abgesteckt. Jeder Teilnehmer sucht sich einen Kasten aus und stellt seine Bälle darauf. Dann werden Paare gebildet, die im Verlauf des Spiels gegeneinander antreten. Auf Los nimmt jeder einen Ball von seinem Kasten, läuft einmal um den Kurs herum und legt den Ball, sobald er am Kasten seines Gegners vorbei kommt, dort ab. Dann läuft er weiter in der Runde bis er wieder an seinem Kasten ankommt. Dort schnappt er sich einen neuen Ball und transportiert diesen ebenfalls zum Kasten des Gegners. Gewonnen hat, wer von den beiden Gegnern nach einer zuvor angekündigten Zeit (5 bis 10 Minuten) weniger Bälle auf seinem Kasten liegen hat.
Wichtig: Das Spiel ist gut zum Aufwärmen geeignet. Man sollte die Teilnehmer aber darauf hinweisen, dass sie nicht sofort „volle Kanne“ lossprinten sollten oder vorher ein kurzes Aufwärmprogramm einfügen. Alternativ kann das Spiel auch in einer Ausdauer-Einheit eingesetzt werden. Insbesondere bei Kindergruppen sollte die zu absolvierende Zeit jedoch nicht zu lange gewählt werden, da das Spiel sonst langweilig wird.
Variation: Es können auch noch Hindernisse auf der Strecke eingebaut werden (z.B. ein Kastenteil zum Durchkriechen, ein Kasten zum Überspringen, ein abgesteckter Slalom etc.). Denkbar ist auch, dass vor dem Ablegen des Balls erst eine kleine Zusatzaufgabe absolviert werden muss: ein Liegestütz, zwei simulierte Sprungsmash usw.
Empfohlen für:
Anfänger, Fortgeschrittene
Trainingseffekt: Ausdauer, Aufwärmen, Kondition, Schnelligkeit, bei Einbau von zusätzlichen Hindernissen auch Koordination und Wendigkeit
Besonderheit:
Es spielen zwar immer nur zwei Leute gegeneinander, es sind jedoch alle gleichzeitig beschäftigt, da beliebig viele Leute gleichzeit um den Parcours laufen können. Bei ungerader Teilnehmeranzahl: Jeder Spieler bekommt den hinter ihm befindlichen Kasten als Partner zugeschrieben (Beispiel mit 3 Leuten: 1->3, 2->1, 3->2).

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Hattrick

Personen: 2
Benötigtes Material: Schläger, 3 Bälle 
Ablauf:
Gespielt wird auf einem halben Feld. Zu Beginn jedes Ballwechsels stellt jeder der beiden Spieler einen Ball auf die Doppelaufschlaglinie. Dann wird mit einem kurzen Aufschlag begonnen und zunächst ein Ballwechsel im Vorderfeld ausgespielt (max. bis zur vorderen Aufschlaglinie). Ist dieser Ballwechsel beendet, sprinten beide Spieler zum Ball auf ihrer Doppelaufschlaglinie und bringen ihn mit einem Aufschlag ins Spiel. Nun wird mit 2 Bällen im Midcourt (zwischen vorderer Aufschlaglinie und Doppelaufschlaglinie) gespielt. Nachdem beide Bälle runtergefallen sind, werden die Punkte gezählt. Jeder der 3 Bälle bringt einen Punkt.
Somit können pro Ballwechsel 3 Punkte erzielt werden.
Wichtig: Die Aufschläge für das Midcourt-Duell müssen nicht zwingend gleichzeitig erfolgen. Wer schneller sprintet, hat hier eben einen Vorteil 😉
Variation:
Damit das Spiel mit 2 Bällen einen längeren Ballwechsel erhält kann man vereinbaren, dass erst bei einem übrig gebliebenen Ball gesmasht werden darf.
Empfohlen für: Fortgeschrittene, Profis
Trainingseffekt: Spiel am Netz, Reaktion, Schnelligkeit, kurze Schlagbewegungen
Besonderheit: Durch den Wechsel von einem auf zwei Bälle bringt die Übung einen hohen Tempowechsel und damit enorm viel Spaß – auch wenn man nicht immer so genau weiß wer jetzt die drei Punkte genau gemacht hat.

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Aufwärmen mit Schläger und Ball

Personen: 1-99
Benötigtes Material: Schläger, ein Ball pro Person, ausreichend Platz, KEIN Netz
Ablauf: Diese Übung eignet sich prima, um das gewohnte Bahnen-Laufen beim Auwärmen einmal zu ersetzen/zu ergänzen. Generell werden zwar auch Bahnen gelaufen, in Kombination mit Schläger und Ball ist es aber gerade für Kinder deutlich spannender. Begonnen wird, indem jeder Spieler einen Ball auf seinen Schläger legt und dann, ohne dass dieser herunterfällt, zur anderen Hallenseite läuft. Das Gleiche kann man anschließend auch im Rückwärtslaufen, Seitwärtslaufen, mit Nachstellschritten, im Hopserlauf etc. tun. Sind alle einigermaßen aufgewärmt, wird eine Bahn gelaufen, bei der der Ball mit dem Schläger hoch gespielt werden muss und nicht herunterfallen darf. Dies kann dann ebenfalls mit verschiedenen Laufformen (rückwärts, seitwärts…) kombiniert werden. Spannend ist es auch, bei dieser Übung die Unterhandschläge zu verbieten und nur Überkopfschläge zuzulassen. Dies funktioniert allerdings nur beim normalen Vorwärtslaufen gut. Den Abschluss bildet dann ein kleiner Wettbewerb: Wer schafft es mit den wenigsten (Auf-)Schlägen von der einen zur anderen Hallenseite?
Wichtig: Ausreichend Platz zwischen den einzelnen Spielern lassen (insbesondere beim Hochspielen können Anfänger häufig noch nicht kontrollieren, wohin sie den Ball nun schlagen).
Variation: Der eigenen Kreativität sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Die Laufformen (vorwärts, rückwarts, seitwärts…) können ebenso variiert werden wie die Schläge (nur Unterhandschläge, nur Vorhand, abwechselnd Vor- und Rückhand…). Es lassen sich auch gut kleine Wettbewerbe einbauen (wer ist am schnellsten drüben, ohne den Ball zu verlieren? wer braucht die wenigsten Schläge?…). Außerdem können auch Paare gebildet werden, die die verschiedenen Aufgaben dann zu zweit meistern müssen (z.B. im Abstand von 5 Metern seitlich zur anderen Hallenseite laufen und dabei den Ball hin und her spielen).
Empfohlen für:
Anfänger, Fortgeschrittene (im Kinderalter)
Trainingseffekt: Aufwärmen, Koordination, Laufen und Schlagen gleichzeitig, Einstellen auf ungewohnte Situationen, Schlagsicherheit, Grundschläge, Unterhandclear, Schlagtechnik, Aufschlag
Besonderheit: Kindern bereitet diese Form des Aufwärmens großen Spaß. Häufig kommt dann von ihrer Seite automatisch der Wunsch nach kleinen Wettbewerben auf. Aber auch für erwachsene Anfängergruppen/Hobbyspieler ist dies eine gelungene Abwechslung für den Trainingsstart.

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Rating: 7.5/10 (15 votes cast)

Schläger fangen

Personen: 2
Benötigtes Material: 2 Schläger, etwas Platz
Ablauf: Beide Spieler stehen sich im Abstand von ca. 1 bis 1,5 Metern gegenüber, stellen ihren Schläger mit dem Schlägerkopf nach unten seitlich vor sich auf den Boden und halten ihn locker am Griff fest. Einer der beiden gibt ein Startkommando. Daraufhin lassen beide Spieler ihren Schläger los und versuchen, den Schläger ihres Partners zu fangen bevor er umgefallen ist. Wenn das gelingt, wird bei der nächsten Runde der Abstand etwas vergrößert.
Variation: Die Übung kann auch als kleiner Wettbewerb durchgeführt werden. Welches Paar schafft den größten Abstand?
Empfohlen für:
Anfänger
Trainingseffekt: Schnelligkeit, Schnellkraft, Reaktion, schneller Start, Koordination, Gewöhnung an das Sportgerät „Schläger“
Besonderheit: Das Spiel lässt sich gut als kleines Extra ins Aufwärmprogramm integrieren. Besonders beliebt ist die Übung bei Kindern im Grundschulalter.

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Rating: 6.8/10 (5 votes cast)