Bodywork

Personen:  1-99
Benötigtes Material:  Schläger
Ablauf: Es gibt auf einer Spielfeldhälfte 3 Stationen. Vorderfeld, Mittelfeld und Hinterfeld. Im Vorderfeld wird getötet, im Hinterfeld per Nachstellschritt Drive gespielt und im Hinterfeld werden Umsprünge durchgeführt (siehe Video). Nach einer angemessenen Zeit wird die Position gewechselt (vorderer Spieler wechselt zum Umsprung, alle anderen rücken eine Station nach vorne) und nach einer kurzen Pause die Übung wiederholt.
Wichtig: Die korrekte Ausführung (siehe Video) ist wichtig. Typische Fehler sind u.a. ein nicht herausgedrehter Fuß oder die fehlende Zuwendung zum imaginären Ball. Zu Beginn langsam starten und erst bei richtiger Technik das Tempo zunehmend erhöhen.
Empfohlen für:
  Fortgeschrittene, Profis
Trainingseffekt:  Lauftechnik, Umsprung, Töten, Umgreifen, Warm-Up, Ausdauer

Bodywork Video

Quelle: H.W. Niesner Badminton Camps

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Allround Einzel Ballmaschine

Personen: 1 + 1 Trainer
Benötigtes Material: Schläger, viele Bälle (~250), Uhr
Ablauf: Der Spieler durchläuft 4 Durchgänge, die jeweils aus 4 Rollen Bälle bestehen. Jede Rolle Bälle wird dabei anders zugespielt/zugeworfen:

1. Rolle (12 Bälle): Der Spieler spielt abwechselnd aus dem Hinterfeld jeweils einen longline Smash. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass er seine ZP nicht allzu weit nach hinten verlagert.
2. Rolle (20 Bälle): Freies Zuspiel auf dem gesamten Feld. Das ist eine kurze „Erholung“. Der Spieler soll jeden Ball locker zurückspielen, aber zwischen den Schlägen immer korrekt in die ZP zurückkehren.
3. Rolle (15 Bälle): Kurze Bälle am Netz. Es werden frei Bälle links und rechts an Netz zugespielt. Der Spieler soll nach Möglichkeit töten, ansonsten ablegen. Hier sollte die ZP nicht allzu weit nach vorne verlagert werden.
4. Rolle (15 Bälle): Schnelle Beinarbeit. Der Trainer steht am Netz auf derselben Seite wie der Übende. Er wirft im gesamten Vorderfeld extrem tief Bälle an, die der Spieler weit unten (knapp vorm Boden) ausgräbt und kurz zurückspielt.

Zwischen den einzelnen Rollen sollten ungefähr 30 Sekunden Pause sein, zwischen den 4 Durchgängen jeweils 1 Minute. Also zwischen den Rollen ein Pause Verhältnis von 1:1 (30 Sek. Belastung : 30 Sekunden Pause) und zwischen den Durchgängen 1:2 (30 Sekunden Belastung : 60 Sekunden Pause)

Wichtig: Wichtig ist bei dieser Übung immer die schnelle Rückkehr in die ZP und der schnelle, explosive Start von dort in die nächste Ecke. Das Zuspiel sollte durch einen Trainer erfolgen, da die Übung für einen Spielertrainer zu komplex und schwierig zuzuspielen ist.
Empfohlen für:
 Fortgeschrittene, Profis
Trainingseffekt: Ausdauer, Schnelligkeit, Reaktionsfähigkeit, Schlagsicherheit

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Verbesserung des Balltreffpunkts beim hohen Vh-Aufschlag

Personen: 1-99
Benötigtes Material: 2 Schläger p.P., Bälle
Vorwort: Insbesondere Kinder haben immer wieder Probleme beim hohen Vorhand-Aufschlag den Ball zu treffen. Oft wird versucht, den Ball zu nah am Körper und zu weit oben zu schlagen. Diese Übung hilft den Kindern häufig, den richtigen Balltreffpunkt zu finden.
Ablauf:
Der Übende stellt sich zum hohen Vorhand-Aufschlag bereit (leichte Schrittstellung, linkes Bein beim Rechtshänder vorn etc.). Nun wird ein zweiter Schläger direkt vor ihm auf den Boden gelegt und zwar so, dass der Schlägergriff direkt vor dem vorderen Fuß des Spielers zu liegen kommt und der Schlägerkopf vom Fuß weg im rechten Winkel in Richtung schlägerführender Hand zeigt. Der Übende lässt nun einen Ball aus der linken Hand (beim Rechtshänder) auf den am Boden liegenden Schlägerkopf fallen. (Für viele Kinder ist es schon ein Aha-Erlebnis, wie weit weg vom Körper der Ball eigentlich fallen gelassen werden muss.) Nach ein paar Wiederholungen, bei denen noch kein Schlag erfolgt, wird erläutert, dass der Ball auch erst kurz über dem am Boden liegenden Schläger getroffen wird. (Meist ist dies das zweite Aha-Erlebnis.) Daraufhin werden ganz normale Aufschläge ausgeführt. Der zweite Schläger sollte dabei aber als Orientierungsmarke auf jeden Fall noch am Fuß des Übenden liegen bleiben.
Empfohlen für: Anfänger
Wichtig: Den Übungsteil, bei dem nur der Ball fallen gelassen wird und noch kein Schlag erfolgt, nicht zu lange gestalten, da er für Kinder schnell langweilig wird.
Trainingseffekt:
Einübung der richtigen Schlagtechnik beim hohen Vorhand-Aufschlag, Verbesserung des Balltreffpunkts

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Home Run Aufschlag

Personen: 1-99
Benötigtes Material: Schläger, Ball
Ablauf: Der Übende steht in Aufschlagposition und spielt einen hohen weiten Vorhandaufschlag ins Einzelfeld. Unmittelbar nach dem Aufschlag sprintet er auf die andere Seite, stellt sich in den „Kasten“ (die Linienbegrenzung des langen Aufschlages im Hinterfeld) und muss seinen eigenen Ball fangen. Diese Übung kann mit oder ohne Netz durchgeführt werden.
Wichtig: Eine hohe Flugbahn des Balles ist entscheidend.
Variation: Wem dies zu einfach ist kann eine Steigerung einbauen (z.B. 3 Mal in die Hände klatschen vor dem Fangen).
Empfohlen für: Anfänger, Fortgeschrittene
Trainingseffekt: Aufschlag, Schnelligkeit, Schnellkraft
Besonderheit: Diese Übung ist sowohl für das Aufwärmtraining als auch für das Kinder- und Jugendtraining geeignet. In Form einer Staffel wächst hier der Zusammenhalt im Team und ein hoher Spaßfaktor und Ehrgeiz ist gegeben.

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Aufschlag unter Belastung II

Personen: 1
Benötigtes Material: mindestens 20 Bälle, Schläger
Ablauf: Zunächst läuft der Spieler sechs Feldecken seiner Wahl im höchstmöglichen Tempo ohne Ball an. Direkt im Anschluss macht er fünf Aufschläge in vorgegebene Zielbereiche. Danach werden die nächsten sechs Ecken angelaufen usw. Es sollten mindestens 4×6 Ecken sowie 4×5 Aufschläge gemacht werden.
Variation: Je nach Übungsziel können kurze oder lange Vorhand- oder Rückhand-Aufschläge gemacht werden. Die Anzahl der anzulaufenden Ecken sowie die Zahl der Aufschläge kann variiert werden. Es können auch bestimmte Laufwege (z.B. abwechselnd vorne und hinten) vorgegeben werden.
Empfohlen für: Anfänger, Fortgeschrittene, Profis
Trainingseffekt: Sicherheit beim Aufschlag (auch nach Belastung), Kondition, Ausdauer, Schnellkraftausdauer, Festigung der Lauftechnik

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