Hattrick

Personen: 2
Benötigtes Material: Schläger, 3 Bälle 
Ablauf:
Gespielt wird auf einem halben Feld. Zu Beginn jedes Ballwechsels stellt jeder der beiden Spieler einen Ball auf die Doppelaufschlaglinie. Dann wird mit einem kurzen Aufschlag begonnen und zunächst ein Ballwechsel im Vorderfeld ausgespielt (max. bis zur vorderen Aufschlaglinie). Ist dieser Ballwechsel beendet, sprinten beide Spieler zum Ball auf ihrer Doppelaufschlaglinie und bringen ihn mit einem Aufschlag ins Spiel. Nun wird mit 2 Bällen im Midcourt (zwischen vorderer Aufschlaglinie und Doppelaufschlaglinie) gespielt. Nachdem beide Bälle runtergefallen sind, werden die Punkte gezählt. Jeder der 3 Bälle bringt einen Punkt.
Somit können pro Ballwechsel 3 Punkte erzielt werden.
Wichtig: Die Aufschläge für das Midcourt-Duell müssen nicht zwingend gleichzeitig erfolgen. Wer schneller sprintet, hat hier eben einen Vorteil 😉
Variation:
Damit das Spiel mit 2 Bällen einen längeren Ballwechsel erhält kann man vereinbaren, dass erst bei einem übrig gebliebenen Ball gesmasht werden darf.
Empfohlen für: Fortgeschrittene, Profis
Trainingseffekt: Spiel am Netz, Reaktion, Schnelligkeit, kurze Schlagbewegungen
Besonderheit: Durch den Wechsel von einem auf zwei Bälle bringt die Übung einen hohen Tempowechsel und damit enorm viel Spaß – auch wenn man nicht immer so genau weiß wer jetzt die drei Punkte genau gemacht hat.

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Aufwärmen mit Schläger und Ball

Personen: 1-99
Benötigtes Material: Schläger, ein Ball pro Person, ausreichend Platz, KEIN Netz
Ablauf: Diese Übung eignet sich prima, um das gewohnte Bahnen-Laufen beim Auwärmen einmal zu ersetzen/zu ergänzen. Generell werden zwar auch Bahnen gelaufen, in Kombination mit Schläger und Ball ist es aber gerade für Kinder deutlich spannender. Begonnen wird, indem jeder Spieler einen Ball auf seinen Schläger legt und dann, ohne dass dieser herunterfällt, zur anderen Hallenseite läuft. Das Gleiche kann man anschließend auch im Rückwärtslaufen, Seitwärtslaufen, mit Nachstellschritten, im Hopserlauf etc. tun. Sind alle einigermaßen aufgewärmt, wird eine Bahn gelaufen, bei der der Ball mit dem Schläger hoch gespielt werden muss und nicht herunterfallen darf. Dies kann dann ebenfalls mit verschiedenen Laufformen (rückwärts, seitwärts…) kombiniert werden. Spannend ist es auch, bei dieser Übung die Unterhandschläge zu verbieten und nur Überkopfschläge zuzulassen. Dies funktioniert allerdings nur beim normalen Vorwärtslaufen gut. Den Abschluss bildet dann ein kleiner Wettbewerb: Wer schafft es mit den wenigsten (Auf-)Schlägen von der einen zur anderen Hallenseite?
Wichtig: Ausreichend Platz zwischen den einzelnen Spielern lassen (insbesondere beim Hochspielen können Anfänger häufig noch nicht kontrollieren, wohin sie den Ball nun schlagen).
Variation: Der eigenen Kreativität sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Die Laufformen (vorwärts, rückwarts, seitwärts…) können ebenso variiert werden wie die Schläge (nur Unterhandschläge, nur Vorhand, abwechselnd Vor- und Rückhand…). Es lassen sich auch gut kleine Wettbewerbe einbauen (wer ist am schnellsten drüben, ohne den Ball zu verlieren? wer braucht die wenigsten Schläge?…). Außerdem können auch Paare gebildet werden, die die verschiedenen Aufgaben dann zu zweit meistern müssen (z.B. im Abstand von 5 Metern seitlich zur anderen Hallenseite laufen und dabei den Ball hin und her spielen).
Empfohlen für:
Anfänger, Fortgeschrittene (im Kinderalter)
Trainingseffekt: Aufwärmen, Koordination, Laufen und Schlagen gleichzeitig, Einstellen auf ungewohnte Situationen, Schlagsicherheit, Grundschläge, Unterhandclear, Schlagtechnik, Aufschlag
Besonderheit: Kindern bereitet diese Form des Aufwärmens großen Spaß. Häufig kommt dann von ihrer Seite automatisch der Wunsch nach kleinen Wettbewerben auf. Aber auch für erwachsene Anfängergruppen/Hobbyspieler ist dies eine gelungene Abwechslung für den Trainingsstart.

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Haltet den Ball hoch!

Personen: 4-99
Benötigtes Material: pro Person 1 Ball und 1 Schläger, ausreichend Platz, KEIN Netz
Ablauf: Jeder Spieler bekommt einen Ball. Auf ein Startzeichen fangen alle gleichzeitig an, ihren Ball mit Unterhandschlägen hoch zu spielen. Wessen Ball herunter gefallen ist, der muss sich setzen. Wer am Ende als Letzter noch spielt, hat gewonnen.
Wichtig: Es sollten immer mehrere Runden gespielt werden, denn gerade wenn die Übung zum ersten Mal gemacht wird, liegen häufig ganz schnell alle Bälle am Boden.
Variation: Für etwas bessere Spieler (oder wenn eine Runde einfach nicht enden will) kann man noch ein paar Erschwernisse einbauen: abwechselnd mit der Vorhand und der Rückhand schlagen, während des Spielens einmal hinsetzen/hinlegen und wieder aufstehen, den Schläger zwischen den Schlägen schnell in die andere Hand nehmen und wieder zurück geben, eine Runde durch die Halle gehen, einen Ball bis unter die Decke schlagen und den nächsten nur knapp einen Meter hoch etc.
Empfohlen für:
Anfänger
Trainingseffekt: Unterhandschläge, Schlagsicherheit, Orientierung im Raum, Umgreifen, Koordination
Besonderheit: Je jünger die Kinder sind, um so mehr Spaß haben sie an dieser Übung.

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Netzspiel mit Umgreifen

Personen: 2
Benötigtes Material: Schläger, Ball
Ablauf: Die Spieler spielen auf dem halben Feld kurze Bälle am Netz in folgender Weise: Spieler A spielt alle Bälle mit der Vorhand longline, Spieler B spielt alle Bälle mit der Rückhand longline. Sobald jeder drei Mal geschlagen hat, werden die Rollen getauscht, indem einer der beiden einen Ball cross spielt.
Wichtig: Den Spielern sollte klar sein, dass sie zwischen Vor- und Rückhandschlägen umgreifen müssen.
Variation: Für Fortgeschrittene kann die Übung auf dem ganzen Feld durchgeführt werden. Dadurch verlagert sich der Fokus der Übung mehr auf die Laufarbeit.
Empfohlen für:
Anfänger, Fortgeschrittene
Trainingseffekt: Netzspiel, Umgreifen, Schlagtechnik, Schlagsicherheit, Lauftechnik im Vorderfeld

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Netzspiel mit Zusatzaufgabe

Personen: 2
Benötigtes Material: Schläger, Ball, 2 Hütchen oder 2 kleine Kästen
Ablauf: Die Spieler spielen auf dem halben Feld kurze Bälle am Netz. Zuvor hat jeder der beiden ein Hütchen rechts neben sich kurz hinter der vorderen Aufschlaglinie aufgestellt. Beide haben nun die Aufgabe, nach jedem ihrer Schläge das Hütchen anzutippen.
Wichtig: Das Hütchen muss so stehen, dass es mit einem (!) Ausfallschritt zur Seite erreicht werden kann. Beim Linkshänder muss das Hütchen auf der linken Seite stehen.
Variation: Bei Einführung der Übung kann zunächst auch nur ein Spieler das Hütchen nach jedem Schlag antippen. Der Partner fungiert dann als Zuspieler.
Empfohlen für:
Anfänger, Fortgeschrittene
Trainingseffekt: Netzspiel, Koordination, Orientierung auf dem Feld, Ausfallschritt, nicht dem eigenen Ball nachschauen, Schlagnachbereitung

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